Update #7 Erste Tage in Amerika und in New York

Heyyyy guys,

Ich sitze gerade wieder am JFK Airport und warte mit Lea auf unseren Flug nach Denver. Ortszeit ist 5pm, und der Flug geht um 8:30pm. Also nochn bisschen Wartezeit! Die versuche ich jetzt mal zu füllen, indem ich die letzten Tage zusammen fasse….

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Der letzte Stand war ja: Ich sitze im Flugzeug, wartend auf die baldige Landung. Nun, wir landeten, wir bekamen alle unsere Visa bestätigt, wir holten alle unsere Koffer – und wurden nicht abgeholt. Erstmal die emergency Nummer gewählt, an die natürlich keiner ging, und zwei Mädels unserer Gruppe zogen los, um den Mensch mit dem Au Pair in America Schild zu finden. Fanden ihn auch, und marschierten zu den Brasilianern, die schon da waren. Wir warteten noch auf ein paar Mädels von anderen Flügen, um zum Ausgang zu gehen – und wieder zu warten. Diesmal auf den Bus. Einige wurden etwas pissig, ich war schon längst einfach nur noch am Denken: whatever, irgendwann kommen wir schon an.

Kamen wir auch. Um 11/halb 12 rum Ortszeit.
Under Hotel:

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Nach einer kleinen Introduction bekamen wir unsere Mappen und durften aufs Zimmer (und ich ein Päckchen von meiner Familie – dazu später mehr).
Und oh boy, das Zimmer!

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Ein französisches Au pair (Catherine) war bereits drinnen, aber mit ihr verstand ich mich gut. Da wir nur zu zweit waren, konnte ich mir direkt das andere große Bett schnappen.
(3h später kam Fencie aus Peru – die Arme musste auf dem Klappbett schlafen!)

Ich schlief gut, war allerdings am nächsten Morgen dank dem jetlag um halb 6 Ortszeit wieder wach. Erstmal ging es runter zum Frühstück, anschließend begann die orientation. Die classes wurden in meiner Gruppe (wir waren 130 au pairs und wurden deshalb aufgeteilt) von Jody Landon gehalten, die seit Beginn des Au Pair Programms schon dabei war. Auch wenn das meiste, was ich in den nächsten Tagen hören sollte, ziemlich unnötig für mich war, war Jody doch eine echte Perle. Sie hatte zu jeder Frage und jedem Thema immer eine Anekdote von einem anderen Au Pair zu erzählen, und das machte es wesentlich leichter, nicht dauernd auf die Uhr zu schauen.

Wir hatten relativ wenig Freizeit im Hotel, meist nur 15-20 Minuten zwischendrin, oder eben eine Stunde fürs Mittagessen.
Das Essen war eigentlich immer lecker, auch wenns manchmal seltsam war.

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(Das braune sind frittierte Bananen. Bananen! Als Beilage!!)

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Direkt am 2. Tag ging es um 4 Uhr los zur New York City Tour. Es war einfach Chaos. Falsche Karten, also mussten wir sie umtauschen, das ging aber erst später, also mussten wir Zeit rumkriegen, zwei Mädels verschwanden, blablabla. Times Square war trotzdem sehr cool;

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Und spätestwns „on top of the Rock“, oben auf dem Rockefeller Center, war alles wieder gut. Diese Aussicht!!!!!!

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Ich wäre am liebsten gar nicht mehr runter. Mussten wir aber natürlich, und irgendwann um halb 11 waren wir wieder im Hotel.
Am nächsten Tag hatten wir schon ab 7 off, darum entschlossen wir uns, zur nahegelegenen mall mit dem Hotel Shuttle zu fahren.

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Erst wollte ich nichts kaufen, aber nunja. Ich hatte ja noch 3kg frei im Koffer…
Zum Bezahlen der Sachen nutzte ich eine Prepaid Credit Card (Red Card von Target), da diese in dem Paket meiner Hostfamily war, zusammen mit Fotos der Kinder, Creme, Handschuhen und Lippenbalsam. Da die Karte „für den Anfang“ gedacht war, dachte ich, da sind maximal 50$ drauf. Da ich aber über 50$ ausgegeben hatte, schaute ich online mein Guthaben nach und sah DASS SIE MIR EINFACH MAL 300$ DRAUFGELADEN HATTEN????

An dem Abend skypte ich auch noch einmal mit meinen Hostparents und den Kids, und sie erzählten mir, wieviel es gerade in Colorado Springs am Schneien war, und falls es zu heftig schneien würde, müsste ich die Nacht bei Hostdads Tante und Onkel verbringen, bevor ich in mein neues Zuhause käme.
Am nächsten Tag, nach der letzten class, wurden wir alle in Busse verfrachtet und zu den jeweiligen Terminals an den Airport gebracht. Ich hatte zum Glück eine Deutsche dabei, die die gleiche Maschine wie ich nehmen würde, also war ich schonmal nicht allein. Wir aßen Pommes und beobachteten das Rollfeld und redeten über unsere Familien.

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ENDLICH kam unser Flieger  (wir waren dort seit 4:30 pm – der Flieger kam um 8:30Uhr) und wir konnten an Bord.
Der Flug war ereignislos; irgendwann schlief ich eine Stunde, aber der Flug kam mir trotzdem sehr lang vor. Endlich landeten wir (4 1/2h später, also 11 Uhr Denver Ortszeit), und waren erst etwas irritiert wegen dem Flughafen und weil der baggage claim nicht wie meist nahe am Gate war, sondern komplett am Ausgang. Mein hostdad hatte mir in whatsapp geschrieben, dass er noch im Auto säße – es waren kuschelige -34° CELSIUS bei meiner Ankunft, und er hatte Angst, dass das Auto nicht mehr anspringt. Als ich meinen Koffer hatte, kam er aber rein, begrüßte mich und nahm meinen Koffer mit ans Auto. Vom Parkplatz aus fuhren wir dann 1 1/2, vorbei an Castle Rock und einigen anderen Städten, bis wir in Colorado Springs ankamen. Während der Fahrt unterhielten wir uns über alles Mögliche.
Als wir ankamen, machte ich mir noch ein Sandwich (jesus wenn ihr denkt deutsches Toastbrot sei nicht gut – Amis haben das weicheste, süßeste Toastbrot everrrrr) und ging dann in mein Zimmer.

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Es hat eine Kommode, einen Schrank, ein großes Bett (♡) und einen großen Nachttisch, und eigentlich fehlt mir zu meinem Glück nur noch ein Tisch und ein Stuhl. Aber Hostdad meinte schon, wenn ich noch Möbel bräuchte, könnten wir nochmal zur Ikea fahren. (Allerdings warte ich noch einen Monat, bis ich das anspreche). Jetzt gerade ist es 8AM Ortszeit, und dank dem jetlag bin ich schon wieder wach. Ich höre auch grade schon die Kinder durchs Haus rumpeln… ich werd mich noch etwas ausruhen und dann Duschen gehen. (Hab ein eigenes Bad zwei Zimmer weiter).
Da ich im Keller wohne, bin ich froh, Fenster zu haben, und die Aussicht daraus ist schon witzig:

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Das war es erstmal, heute bin ich erstmal gespannt Hostmum und die Jungs kennen zu lernen ♡

Liebe Grüße, Sara

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